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RambaZamba Theater Schönhauser Allee 36–39 10435 Berlin
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„Ich verstehe Bus / Ich verstehe U-Bahn / Ich verstehe Bus-Bahn-Hof / Ich versteh an Halte-stelle!”

Was bedeutet es, etwas zu verstehen oder nicht zu verstehen? Welche Sprache braucht es für Verständigung? Und was geschieht, wenn genau dieser Versuch das Verstehen, das Missverstehen selbst zum Thema eines Theaterabends wird? Autorin Nele Stuhler und Regisseur FX Mayer begeben sich gemeinsam mit Schauspieler:innen des DT und des inklusiven RambaZamba Theaters auf eine poetische Forschungsreise: ins Innere des Sprechens, des Schreibens und in das produktive Missverständnis. 

Leichter Gesang ist ein Theatertext, der nicht vorgibt, alles zu wissen, sondern sich bewusst im Nicht-Wissen verortet. Der in der Sprache selbst sein Material findet und sie gleichzeitig in Frage stellt. Nele Stuhler arbeitete dabei auch mit Elementen der Leichten Sprache, ohne sie eins zu eins zu übernehmen. Stattdessen nutzte sie deren Prinzipien. Herausgekommen ist eine Sprache, die zugleich einfach und komplex ist. Eine Sprache, die allen fremd ist und damit alle gleichermaßen einlädt, sich ihr zu nähern. Eine Inszenierung über Sprache, über ihre Macht und ihre Grenzen. Über das, was verständlich erscheint; und was sich im nächsten Moment wieder entzieht. Die Begriffe neu sortiert, Fragen stellt, statt Antworten zu geben. Ein Text, der erklingen will, im Sprechen, im Singen, im Spiel. Und der dabei erfahrbar macht, dass Verständigung nicht im Beherrschen von Sprache liegt, sondern im gemeinsamen Versuch.

Mit: Franziska Kleinert, Jens Koch, Anil Merickan, Natali Seelig, Caner Sunar, Sebastian Urbanski, Nele Winkler Regie: FX Mayer Bühne: Anna Wohlgemuth Kostüm: Korbinian Schmidt Musik: Matija Schellander Licht: Thomas Langguth Dramaturgie: Christopher-Fares Köhler Projektmitarbeiterin Inklusive Kunstpraxis: Joy von Wienskowski

Leichter Gesang: Deutsches Theater

Dieses Stück ist für alle da.

Alle Menschen sprechen miteinander.

Dafür brauchen sie Sprache.

Oft verstehen sie sich.

Aber manchmal verstehen sie sich auch nicht.

In diesem Theater-Stück geht es genau darum:
Um das Verstehen.

Gemeinsam überlegen die Schauspieler auf der Bühne:
Wie funktioniert Sprache?

Das Stück nutzt einfache Sprache.

Aber nicht genau so, wie man sie kennt.

Die Sprache ist besonders:
Sie ist einfach.

Und gleichzeitig schwer.

Sie ist für alle neu.

Darum sind alle eingeladen.

Alle können versuchen, sie zu verstehen.

Das Stück stellt Fragen.

Es gibt keine festen Antworten.

Der Text will gehört werden.

Beim Sprechen.

Beim Singen.

Beim Spielen.